Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovation: Drei Veranstaltungen, viele neue Perspektiven

Wie können wir Nachhaltigkeit durch Digitalisierung vorantreiben? Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz in der Nachhaltigkeitsberatung? Und welche Potenziale bieten innovative Materialien wie Holz für die Zukunft?

Mit diesen und vielen weiteren Fragen haben sich unsere Kolleg:innen bei drei spannenden Veranstaltungen beschäftigt. Der CSR Tag von respACT in Alpbach, das ÖGNI Symposium in Wien und „Power of Wood“ bei Weitzer Parkett boten vielfältige Einblicke, interessante Diskussionen und neue Impulse rund um Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovation.

CSR Tag in Alpbach: Mensch, Methode, Maschine

Beim CSR Tag von respACT in Alpbach kamen zahlreiche Vertreter:innen der österreichischen Nachhaltigkeitscommunity zusammen. Für Simon, Philipp Hörmann, Eva Seiser und Katharina Nowak stand dabei vor allem der Austausch zu aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Nachhaltigkeitsbereich im Mittelpunkt.

Ein besonderes Highlight war die Breakoutsession „Mensch, Methode, Maschine“. In einem Interviewformat diskutierten Simon und Philipp Hörmann (sustainable AG), moderiert von Eva Seiser (sustainable AG), über die Zukunft der Nachhaltigkeitsberatung und das Zusammenspiel von Mensch und Technologie im Rahmen der Twin Transition.

Dabei ging es insbesondere um den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Beratung. Die zentrale Erkenntnis: Technologie kann dort unterstützen, wo Prozesse besonders zeitintensiv sind. Während die Beratung weiterhin strategische Orientierung bietet und Unternehmen als Sparringspartner begleitet, kann KI-native Software Aufgaben wie Datenmanagement und Berichterstellung effizienter gestalten.

So bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: Daten richtig zu interpretieren, Zusammenhänge zu erkennen und daraus einen echten Mehrwert für Unternehmen zu schaffen.

ÖGNI Symposium: Digitalisierung und neue Perspektiven für die Immobilienbranche

Beim ÖGNI Symposium im Wiener Ronacher trafen sich Entscheidungsträger:innen aus der Bau- und Immobilienbranche, um sich über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen auszutauschen.

Ein besonderes Highlight war die diesjährige Startup-Challenge, bei der zwölf ausgewählte Startups ihre Lösungen präsentieren durften. Auch aitark war mit dabei: Resa stellte vor, wie aitark eine strukturierte Datenbasis für Immobilienprojekte schafft und damit eine wichtige Grundlage für Transparenz und fundierte Entscheidungen bietet.

Darüber hinaus lieferten die Arbeitsgruppen der ÖGNI spannende Impulse zu Digitalisierung, Transformation, künstlicher Intelligenz und lebenslangem Lernen.

Besonders in Erinnerung geblieben ist auch der Beitrag von Luisa Schneider. Sie zeigte anhand verschiedener Beispiele, wo die Auswirkungen des Klimawandels bereits heute unmittelbar spürbar sind und welche wichtige Rolle indigene Völker im Natur- und Klimaschutz spielen.

Neben den fachlichen Diskussionen sorgten auch musikalische Einblicke in das Musical „Maria Theresia“ für ein abwechslungsreiches Abendprogramm.

Power of Wood: Innovative Einsatzmöglichkeiten für den Werkstoff Holz

Dass Innovation auch bei traditionellen Werkstoffen neue Möglichkeiten eröffnet, zeigte die Veranstaltung „Power of Wood“ von Weitzer Woodsolutions und dem Weitzer Wood Vision Lab.

Im Rahmen einer Werksführung erhielten die Teilnehmer:innen Einblicke in die Herstellung neuartiger Holzkomponenten. Besonders interessant war dabei, dass die Produktion in bestehenden Gebäuden stattfindet.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen steirischer Cluster wurden unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten von Holz vorgestellt. Die Beispiele reichten von Anwendungen im Schienenverkehr bei Siemens Mobility über den Einsatz im Lkw-Interieur bei Daimler bis hin zu Lösungen für die Intralogistik bei fb industry automation.

Für aitark ergeben sich daraus spannende Anknüpfungspunkte: Mit neuen Materialanwendungen steigen auch die Anforderungen an die Nachvollziehbarkeit von Materialeigenschaften, Herkunft und Lieferketten. Informationen über den gesamten Lebenszyklus eines Materials werden immer wichtiger, um dessen Nachhaltigkeit bewerten und fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Eine strukturierte Datenbasis kann hier einen wesentlichen Beitrag leisten, indem sie relevante Informationen bündelt, transparent macht und vergleichbar aufbereitet.

Was wir aus den Veranstaltungen mitnehmen

Die drei Veranstaltungen haben unterschiedliche Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen eröffnet, zeigen aber auch eine gemeinsame Richtung: Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovation lassen sich nicht getrennt voneinander betrachten.

Künstliche Intelligenz kann Prozesse effizienter gestalten, strukturierte Daten schaffen Transparenz und innovative Materialien eröffnen neue Möglichkeiten für eine nachhaltigere Zukunft. Entscheidend ist dabei, diese Entwicklungen sinnvoll miteinander zu verbinden und in die Praxis umzusetzen.

Wir nehmen viele spannende Impulse und neue Perspektiven mit und freuen uns darauf, diese weiterzuverfolgen und gemeinsam an nachhaltigen Lösungen zu arbeiten.

Denn genau an dieser Schnittstelle setzt aitark an.